Für besseren Verkehr: SPD erreicht weitere Fortschritte bei Linie 142

Im SPD-Einsatz für eine verbesserte „Unibus“- Linie 142 können Fortschritte vermeldet werden: Für die 8 Uhr-, 10 Uhr- und 12 Uhr-Vorlesungen soll es eine engere Taktung geben – eine Prüfung sagte nun KVB-Chef Jürgen Fenske zu.

Auf die schwierige Situation aufmerksam gemacht hatte Gabriele Hammelrath, Landtagskandidatin im Wahlkreis Köln III (Ehrenfeld/Nippes), im Rahmen des Semesterstarts Anfang April: „Damit man gut ins Semester starten kann muss man aber erstmal in die Uni kommen“, stellt Hammelrath fest. Das ist von Nippes und Ehrenfeld aus derzeit nicht so einfach.

Die „Unibus“-Linie 142, 2010 von SPD und Grünen in Köln eingeführt, ist ein absolutes Erfolgsmodell. „Gerade deshalb muss sichergestellt sein, dass man wegen einem vollen Bus nicht an der Haltestelle stehen bleiben muss“, fordert Hammelrath. Sie hatte in der vergangenen Woche die schwierige Situation bei KVB-Chef Fenske vorgetragen. „Ich hoffe, dass die KVB nun schnell eine Lösung findet, die alle zufrieden stellt.“

"Die "Uni-Bus-Linie" ist schon jetzt ein Erfolg. Nun müssen wir für eine Optimierung zu den stark nachgefragten Spitzenzeiten sorgen. Das könnte zum Beispiel der Einsatz von Verstärkerbussen zu diesen Zeiten sein", sagt Susana dos Santos Herrmann, stellvertretende Ratsfraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin.

Bereits in der Vergangenheit hat sich die SPD auf verschiedenen Ebenen für eine Verbesserung der Situation eingesetzt. Zum Start der Unibuslinie wurde der Einsatz von Gelenkbussen von der SPD eingebracht, was kurze Zeit später umgesetzt wurde. In den vergangenen Monaten haben die SPD-Fraktionen in den Bezirksvertretungen Nippes, Ehrenfeld, Lindenthal und Rodenkirchen die 10-Minuten-Taktung gefordert. Andreas Pöttgen, Ehrenfelder Bezirksvertreter, freut sich: „Dran bleiben lohnt sich! Die 142 wird immer mehr angenommen. Das muss sich auch im Angebot der KVB wiederspiegeln. Ich hoffe, dass eine kurzfristige Taktverdichtung in den Spitzenzeiten nicht der letzte Schritt der Erfolgsstory Unibuslinie bleibt.“