Wirtschaftsminister Duin zu Besuch

Der neue NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin machte auf seiner NRW-Sommertour auch Halt in Köln, wo er zwei Ehrenfelder Projekte besuchte: Das Design Quartier Ehrenfeld auf dem Helios-Gelände und das betahaus an der Venloer Straße. Bei seinem Besuch im Wahlkreis begleitete ich ihn.

Das Design Quartier Ehrenfeld gibt es mittlerweile seit drei Jahren. In dieser Zeit wirkte DQE in vielen Bereichen als Initiator im Bereich der Kreativwirtschaft. Festivals wie das "pop design-Festival" im Rahmen der c/o pop oder "modus" für die junge Szene der Ehrenfelder ModedesignerInnen sind exemplarische Beispiele.

Ein Rundgang über das Helios-Gelände, wo DQE im Rahmen der BürgerInnenbeteiligung stets unterstützend tätig ist, stand genauso auf der Tagesordnung wie ein Abstecher auf den Obsthain am Grünen Weg sowie an die Vulkanhallen. Duin zeigte sich beeindruckt von den Entwicklungen im Veedel und betonte im Gespräch die Wichtigkeit einer vernetzenden Struktur wie DQE.

Das betahaus Köln gibt es erst seit etwas mehr als einem Jahr. Der sogenannte "Co-Working Space" befindet sich schräg gegenüber der entstehenden Moschee und bietet auf 500 Quadratmetern Schreibtischplätze für Freelancer, Start-Ups und die kreative Szene. Es ist neben zwei weiteren Co-Working Spaces in Köln Ausgangspunkt einer neuen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

Wirtschaftsminister Duin, von Hannelore Kraft im Juni ernannt, nutzt die politische Sommerpause zur Rundreise durch NRW. Dabei informiert er sich über die vorhandene wirtschaftliche Lage und fragt bei allen Besuchen aktiv nach: Wo kann die rot-grüne Landesregierung unterstützend tätig werden?

Ich habe mich sehr über den Besuch des Ministers bei DQE und im betahaus gefreut. Die Termine haben interessante und fruchtbare Gespräche hervor gebracht. Ehrenfeld ist Standort einer vielversprechenden alternativen wirtschaftlichen Entwicklung, die durch Projekte wie DQE und das betahaus deutlich an Schwung gewonnen hat.