Aufruf: Neue Aufbrüche in der Wissenschaft ermöglichen

Anlässlich der Veröffentlichung eines Unterstützeraufrufes namhafter Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung, Wissenschaft und Forschung erklären Yasemin Karakasoglu, Mitglied im Kompetenzteam von Peer Steinbrück für Bildung und Wissenschaft und Christoph Matschie, Vorsitzender des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie:

Neue Aufbrüche in der Wissenschaft ermöglichen – das ist die Erwartung, die 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und in der Wissenschaftspolitik Verantwortliche mit Blick auf die Bundestagswahl formulieren. Sie sehen in der SPD und ihrem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück die Hoffnung auf einen solchen neuen Aufbruch in der Wissenschaftspolitik. Schwarz-Gelb hat in den letzten vier Jahren keine Zukunftsperspektiven entwickelt. Bessere Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Ideen exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und der Studierenden lassen noch immer auf sich warten. Dies soll sich ab dem 22. September ändern!

Die SPD setzt neue Impulse in der Wissenschaftspolitik, deren Kernelement die Hochschulen sein müssen. Sie setzt sich dafür ein, dass Bund und Länder in gemeinsamer Verantwortung für eine verbesserte Grundfinanzierung der Hochschulen sorgen. Gleichzeitig stehen Bund und Länder gemeinsam in der Pflicht, an allen Hochschulen gute Studienbedingungen zu bieten. Grundlage für Erfolge in Wissenschaft und Forschung ist aber ebenso ein leistungsfähiges und sozial gerechtes Bildungssystem. Deshalb will die SPD 20 Milliarden Euro zusätzlich in Bildung und Wissenschaft investieren. Hierzu braucht es endlich dauerhafter Finanzhilfen des Bundes für Bildung und Wissenschaft und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit ohne ein verfassungsrechtliches Kooperationsverbot.

Die Unterstützerinnen und Unterstützer des Aufrufes machen deutlich, dass Forschung und Lehre, aber auch die geistes- und naturwissenschaftlich-/technischen Fächer nicht weiter, wie derzeit von Schwarz-Gelb, gegeneinander ausgespielt werden dürfen. So können die drängenden Fragen der Zukunft nicht beantwortet werden, weder im Bereich von Forschung und Technologie noch im Bereich der Ausbildung des Fachkräftenachwuchses. Die SPD steht für eine Wissenschaftspolitik, die die Zukunftsaufgaben beherzt anpackt. Sie hat klare Vorstellungen die auf breite Unterstützung trifft.“

Der Text des Aufrufes und die Liste der Erstunterzeichnerinnen und –unterzeichner ist beigefügt. Er kann online unterzeichnet werden unter www.spd.de/wissenschaft.

Aufruf zur Bundestagswahl

NEUE AUFBRÜCHE IN DER WISSENSCHAFT ERMÖGLICHEN

Wie können wir konstruktiv mit den Folgen des demographischen Wandels umgehen? Wie gestalten wir die Energiewende nachhaltig? Wie sichern wir die weltweite Versorgung mit Nahrungsmitteln? – Antworten auf diese und weitere nationale wie globale Herausforderungen unserer Zeit werden wir nur durch Wissenschaft und Forschung formulieren können. Dabei geht es um mehr als reinen Technologietransfer und daraus resultierende neue Produkte für Unternehmen. Starke Wissenschaft bedeutet soziale, gesellschaftliche, kulturelle und ökologische Erkenntnisse, die in die Gestaltung und Modernisierung unserer Gesellschaft einfließen müssen. Die Gestaltung der Zukunft allein den Regeln des Marktes überlassen zu wollen, ist der falsche Weg.
Eine leistungsfähige Wissenschaftslandschaft und engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind der Motor für neue Aufbrüche, Ideengeber für Innovationen und ein kritischer Spiegel unserer Gesellschaft. Es muss darum gehen für das Forschen und das Lehren beste Rahmenbedingungen zu schaffen.
In den nächsten Jahren wird es um zentrale Weichenstellungen für die Wissenschaft in Deutschland gehen. Die internationale Sichtbarkeit und Konkurrenzfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems muss weiter gestärkt werden. Die Hochschulen sind in ihrer Gesamtheit die zentrale Struktur des deutschen Wissenschaftssystems. Die Exzellenzinitiative hat zu einer nachhaltigen Mobilisierung und Differenzierung der Wissenschaftslandschaft im Allgemeinen und der Universitäten im Besonderen geführt. Der Weg der Profilentwicklung muss fortgesetzt, die Differenzierung des Hochschulsystems als Entwicklungschance begriffen werden. Gerade deshalb darf Differenzierung nicht als Hierarchisierung missdeutet werden. Auch künftig müssen daher Verfahren streng wissenschaftsgetrieben und nach den Maßstäben wissenschaftlicher Qualität wettbewerblich ausgerichtet werden und grundsätzlich für alle Arten von Hochschulen offen sein; die bloße Verstetigung der erreichten Strukturen ist keine zukunftsfähige Antwort. Ein wesentlicher Aspekt der Profilierung ist die engere Verknüpfung mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Dabei ist die Balance zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung immer in den Blick zu nehmen.
Der Schlüssel für eine Stärkung der Hochschulen im deutschen Wissenschaftssystem liegt in einer besseren Grundfinanzierung der Hochschulen, für die Bund und Länder gemeinsam Verantwortung tragen müssen. Um den großen Forschungsorganisationen eine verlässliche Planung über längere Zeit zu ermöglichen, haben sich Bund und Länder im Pakt für Forschung und Innovation verpflichtet, deren Förderung jährlich zu steigern. Diese verlässliche Förderung gilt es auch in Zukunft fortzusetzen. Insgesamt muss es gelingen, die Forschungsinvestitionen in Deutschland über die Marke von drei Prozent des BIP hinaus zu steigern.
Forschung und Lehre dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, unser Hochschulsystem hat eine gute und lange Tradition, beides eng miteinander zu verknüpfen. Deshalb muss gute Lehre denselben Stellenwert bekommen wie gute Forschung. Für eine wachsende Zahl von Studierenden müssen gute Studienbedingungen bereit gestellt werden. Die Qualität von Forschung und Lehre darf nicht abhängig sein von den finanziellen Möglichkeiten einzelner Bundesländer. Hier stehen Bund und Länder gemeinsam in der Pflicht, an allen Hochschulen gute Studienbedingungen zu bieten.
Gute Lehre und exzellente Forschung werden gerade auch vom akademischen Mittelbau getragen. Um den zahlreichen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern verlässliche Karriereperspektiven zu bieten, müssen zusätzliche Stellen in allen Personalkategorien: Professuren, Juniorprofessuren und akademischer Mittelbau geschaffen werden. Die Zahl der Professuren muss erhöht werden, um mit der Expansion der Hochschulen einigermaßen Schritt halten zu können. Zusätzliche Stellen im akademischen Mittelbau müssen grundsätzlich den Übergang zu einer Professur ermöglichen. Dabei muss gelten: Daueraufgaben an den Hochschulen in Lehre, Forschung und Wissenschaftsmanagement müssen auch durch Beschäftigte wahrgenommen werden, die dauerhaft und damit unbefristet beschäftigt sind. Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz muss novelliert und dabei Fehlentwicklungen bei befristeten Beschäftigungsverhältnissen korrigiert werden.
Grundlage für Erfolge in Wissenschaft und Forschung ist ein leistungsfähiges und sozial gerechtes Bildungssystem. Es ist nicht nur entscheidend für die individuellen Lebenschancen unserer Kinder sondern zugleich zentrale Voraussetzung für die demokratische Grundorientierung, den sozialen Zusammenhalt und ökonomischen Erfolg in unserem Land. Deshalb ist es richtig, endlich mehr in Bildung, Wissenschaft und Forschung zu investieren. Mit den von der SPD angestrebten zusätzlichen Investitionen von 20 Mrd. Euro jährlich würde die Zukunftsfähigkeit unseres Landes in entscheidendem Maße gestärkt werden. Dies kann aber nur gelingen, wenn endlich dauerhafte Finanzhilfen des Bundes für Bildung und Wissenschaft möglich sind. Das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern muss aufgehoben werden.
Die SPD hat in ihrem Regierungsprogramm deutlich gemacht, dass sozialer und ökonomischer Fortschritt ohne Wissenschaft und Forschung nicht denkbar sind und daraus die notwendigen finanziellen und strukturellen Schritte abgeleitet. Peer Steinbrück als sozialdemokratischer Kanzlerkandidat setzt hier die richtigen Prioritäten, deshalb unterstützen wir ihn!

ErstunterzeichnerInnen:
Doris Ahnen, MdL; Prof. Dr. Dr. Peter Alheit, Erziehungswissenschaftler, Georg-August-Universität Göttingen; Prof. Dr. Hasan Alkas, Professor für Mikroökonomie; Sercan Alkaya, Bundeskoordinator der Juso-SchülerInnen; Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D.; Prof. Dr. Hans H. Bass, Hochschullehrer; Prof. Dr. Herbert Bassarak, Kurator der Hans-Böckler-Stiftung; Prof. Horst Bauer; Peter Befeldt, AfB-Bundesvorsitzender; Prof. Dr. Johann Bischoff, Studiendekan der Hochschule Merseburg; Dr. Jürgen Blank, Geschäftsführer Fachbereich Wirtschaftswissenschaften TU Kaiserslautern; Prof. Dr. Hans Bloss, Professor für Sportwissenschaften; Prof. Dr. rer. publ. Jürgen Blum, Berater für Wissenschaftsmanagement; Prof. Dr. Karl-Heinz Boeßenecker, Hochschullehrer i.R.; Klaus Böhme, Bundesfachbereichsvorsitzender Bildung, Wissenschaft und Forschung, ver.di; Prof. Dr. Hans Bohrmann, Honorarprofessor an der TU Dortmund; Prof. Dr. Diether Breitenbach, Minister a.D.; Prof. (em.) Hans Peter Bull, Landesminister a.D.; Edelgard Bulmahn, MdB, Bundesministerin a.D.; Prof. Dr. Friedrich Buttler, Staatssekretär a.D.; Prof. Dr. Ursula, Carle Professorin für Grundschulpädagogik; Prof. Dr. Lars Castellucci; Daniel Choinovski, Bundesgeschäftsführer Juso-Hochschulgruppen; Dieter Daub; Helmut Dockter, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium NRW; Prof. Dr. Michael Dröscher, Manager Cluster Chemie, NRW; Juliane Dummler, Vertretungsprofessorin "Film" an der Hochschule Merseburg; Dr. Peter Eckardt, Leibniz Universität Hannover; Prof. Dr. Thomas Elkeles, Hochschullehrer, Hochschule Neubrandenburg; Wiebke Esdar, Mittelbausprecherin Universität Bielefeld; Klaus Faber, Staatssekretär a.D.; Prof. Erika Fellner; Noah Fleischer, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen; Prof. Dr. Ingo Flenker, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW; Prof. Dieter Fußnegger, stv. Direktor der Berufsakademie Stuttgart i.R.; Karin Gafert; Prof. Dr. Dr. Norbert, Gässler, Lehrbeauftragter; Prof. Dr. Andreas Geiger, Rektor der Hochschule Magdeburg-Stendal; Prof. (em.) Dr. Wolfgang Gessenharter; Prof. (em.) Dr. Wolfgang Glatzer, Sozial- und Lebensqualitätsforscher; Prof. Bernd Grose, Architekt; Prof. Dr. Bernward Grünewald, Univ.-Prof. für Philosophie (Köln); Prof. Dr. Eckart Güldenberg, Honorarprofessor an der Universität Kiel; Prof. Dr. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam; Prof. Dr. Hilke Günther-Arndt, Universität Oldenburg; Prof. Dr. Bertil Haack, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft, Verwaltung und Recht der Technischen Hochschule Wildau; Martin Habersaat, MdL; Ulrich Hahnen, MdL; Gabriele Hammelrath, MdL; Prof. Dr. Arne Heise, Prof. für Volkswirtschaftslehre; Prof. Dr. Heidrun Herzberg, Professorin an der Hochschule Neubrandenburg; Eberhard Hoffmann; Geschäftsführer Prof. Dr. Uwe Holtz, Honorarprofessor; Prof. Dr. Henning Höppe, Universitätsprofessor; Prof. (em.) Dr. Jörg Hüfner; Prof. Dr. Jon Hughes, Universitätsprofessor; Prof. Dr. Rolf Hüper, Hochschullehrer; Prof. Dr. Lutz Jaeger; Prof. Dr. Christian Jänig, Hochschule Bremerhaven; Prof. Dr. rer. pol. Stefan Jung, Prof. für Management und Organisation an der Internationalen CVJM-Hochschule Kassel; Prof. (em.) Dr. Joachim Peter Kaltwasser, Rheumatologe; Katharina Kaluza, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen; Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Mitglied im Kompetenzteam von Peer Steinbrück; Prof. Ulrich Kledzik O.B.E., Professor an der TU Berlin; Heiner Kleffner, Min.Dirig. a.D.; Prof. Dr. Jürgen Kohl, Hochschullehrer; Prof. Dr. Manfred Krause, Wirtschaftsinformatiker; Kilian Marius Krumm, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen; Prof. Dr.-Ing. Hans-Albert Kurzhals, ehem. Rektor der Hochschule Bremerhaven; Prof. Dr. Rüdiger Lautmann, Prof. für Soziologie; Prof. Dr. Ralf Ludwig, Professor für Physikalische und Theoretische Chemie, Universität Rostock; Dr. Jürgen Lüthje, Präsident der Universität Hamburg a.D.; Prof. (em.) Dr. phil. Wolfgang Marcus; Christoph Matschie, MdL, Landesminister, stellv. Ministerpräsident Thüringen; Jörg Meierotte, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen; Prof. (em.) Dr. Jürgen Mentel; Uwe Meyeringh, Gewerkschaftssekretär ver.di; Prof. Dr. Gerd Michelsen, Leuphana Universität Lüneburg; apl. Prof. Dr. phil. Frank Möbus, Literaturwissenschaftler; Prof. Dr. Jens Möller, Chefarzt der Kinderklinik Saarbrücken; Prof. Dr. Hans-Friedrich Müller LL.M., Hochschullehrer Universität Trier; Martina Münch , MdL, Bildungsministerin Brandenburg; Prof. Dr. Rainer Nagel, Professor am Math. Institut Universität Tübingen; Prof. Dr. Oskar Negt, Hochschullehrer; Prof. (em.) Dr. Karlheinz Niclauß; Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Hochschullehrer; Dr. phil. Eckart Olshausen; Prof. Dr. Elif Özmen, Professor für Praktische Philosophie Universität Regensburg; Prof. Hans-Otto Peters; Prof. Dr. Guido Pollak, Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik, Universität Passau; Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatorin für Bildung und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen; Bala Subramanian Ramani; Prof. Dr. Rudolf Rass, Hochschullehrer i.R.; Prof. Peter Raviol, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg; Prof. Bernd Reiff; Prof. Dr. Sibylle Reinhardt; Prof. (em.) Dr. Adolf Martin Ritter; Prof. Holger Rogall, Professor für Nachhaltige Ökonomie, Direktor des Instituts für Nachhaltigkeit der HWR Berlin; Prof. Dr. Dieter Rombach, Professor für Informatik TU Kaiserslautern; René Röspel, MdB; Dr. Ernst Dieter Rossmann, MdB, Bildungs- und Forschungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion; Prof. Dr. Günter Ruddat, Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel; Prof. Dr. Richard Saage; Axel Schäfer, MdB; Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft in Berlin; Marianne Schieder, MdB; Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel; Prof. Dr. phil. Volker Schmidt-Kohl, em. Hochschullehrer; Prof. Dr. Klaus Schönhoven, Vorstandsmitglied der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung; Prof. Dr. Jürgen Schröder, Professor für Deutsche Literatur; Prof. Dr. Winfried Schröder , M.A., Universitätsprofessor; Gabi Schulte, Personalratsvorsitzende der Universität Duisburg-Essen; Swen Schulz, MdB; Svenja Schulze, MdL, Mitglied im Präsidium der NRW SPD; Prof. (em.) Dr. Carl-Christoph Schweitzer; Ralf Siegel, Mitglied im Landesvorstand AfB NRW; Barbara Simons, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments; Prof. Dr. Hartmut Soell; Prof. Dr. Heike Solga; Prof. Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste; Dr. Eva-Maria Stange , MdL; Prof. Dr. med. Hans-Michael Steffen, stellv. Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie Universitätsklinikum Köln; Prof. Dr. med. Hans J. Sternowsky; Prof. Dipl. Ing. Theo Stracke, Unternehmensberater; Mareike Strauß, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen; Prof. Dr. Gerhard Ströhlein, Prof. i. R.; Prof. Dr. Jochen Struwe, Hochschullehrer; Prof. Dr. György Széll, Universität Osnabrück, Fachbereich Sozialwissenschaften; Kerstin Tack, MdB; Prof. Dr. phil. Gregor Terbuyken, Hochschullehrer i.R.; Prof. Dr. Michael von Hauff, Hochschullehrer; Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Vorsitzender des International Resource Panel beim UNEP; Prof. Dr. Thomas von Winter, apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam; Stefan Weger, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen; Prof. Dr. Gert Weisskirchen, Willy-Brandt-School, Erfurt Universität; Prof. Dr. Wara Wende, Ministerin in Schleswig-Holstein; Prof. Dr. phil. Wolfram Wette, Historiker und Friedensforscher; Andrea Wicklein, MdB; Prof. Dr.-Ing. Herbert Wiener, Lehrbeauftragter an der Hochschule WÜ-SW; Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Wildt, Hochschullehrer; Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Williams, Universitätsprofessor i.R.; Prof. Dr. Frank Wimmer, Hochschullehrer i.R.; Amina Yousaf, Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen; Prof. (em.) Heinrich Zankl; Margriet Zieder-Ripplinger, MdL; Dagmar Ziegler, MdB, stellv. Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion;