Der Dialog ist nicht beendet!

Der schulische Inklusionsprozess ist eine große Aufgabe. Direkt nach den Neuwahlen im Mai 2012 hat sich die rot-grüne Landesregierung an das Gesetzgebungsverfahren zum 9. Schulrechtsänderungsgesetz gemacht.
Gabriele Hammelrath hat als Mitglied des Schulausschusses für die Kölner SPD-Landtagsabgeordneten einen intensiven Austausch mit den Kölner Schulen gesucht. So auch einen Tag vor der Verabschiedung des 9. Schulrechtsänderungsgesetz durch den Landtag NRW am gestrigen Dienstag.

Dabei hatte die SPD-Landtagsfraktion erst in der Fraktionssitzung am Morgen den rot-grünen Entschließungsantrag zum Gesetz final beschlossen.

"Als Kölner SPD-Landtagsabgeordnete liegt uns viel an einem Austausch mit den ExpertInnen vor Ort, die Inklusion jeden Tag leben", so Gabriele Hammelrath. Durch unzählige Schul- und Veranstaltugnsbesuche hat es einen stetigen Austausch zwischen Landtagsfraktion und den Kölner Schulen gegeben. "Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir als Politik nicht alles besser wissen, sondern auf die Expertise von vor Ort angewiesen sind."

Daher haben die Kölner SPD-Landtagsabgeordneten Martin Börschel, Stephan Gatter, Ingrid Hack, Gabriele Hammelrath, Andreas Kossiski, Jochen Ott und Lisa Steinmann auch ihre erste Veranstaltung "Fraktion vor Ort" im Juni zum Thema schulische Inklusion durchgeführt.

Einen Tag vor der Verabschiedung des 9. Schulrechtsänderungsgesetzes hatten die Kölner Sieben zum "Runden Tisch Schule Köln" geladen, um die parlamentarischen Entwicklungen seit Juni aufzuzeigen. Im Entschließungsantrag von SPD und Bündnis90/Die Grünen konnte Gabriele Hammelrath zeigen, dass die vielen Gespräch sinnvoll waren: "Sehen Sie, dass haben Sie mir so Wort für Wort mit auf den Weg mitgegeben" konnte sie an vielen Stellen des Antrags sagen.

Hammelrath kündigte an, dass mit der Verabschiedung des Gesetzes der Dialog nicht beendet sei: "Das Gesetz hat nur die Leitplanken gesetzt, damit ist der Inklusionsprozess nicht beendet – wir haben nur einen weiteren Meilenstein erreicht. Die konkrete Umsetzung wird an vielen Stellen zu intensiven Diskussionen führen, da möchten wir weiter mit Ihnen im konstruktiven Gespräch bleiben!"