Eva-Maria Voigt-Küppers: „NRW-Schulen sind für die digitale Zukunft gerüstet“

"Selbstbestimmtes Leben heißt, den aktuellen Kulturwandel in einer digitalen Welt mitzugestalten. Es wurde beim Kongress der Landesregierung deutlich, dass eine digitale Bildungswelt in den Köpfen der handelnden Akteure entstehen muss. Wichtig wird in der Zukunft sein, zu hinterfragen, ob das Gelernte noch zu den Rahmenbedingungen passt. Das kann gelingen, wenn neue Definitionen von digitalen Kompetenzen und Methoden von Lehrerinnen und Lehrern, aber auch von Eltern und anderen Vorbildern angenommen und umgesetzt werden.

Hier gehen wir in Nordrhein-Westfalen bereits den richtigen Weg, indem wir die Schulen ans Netz bringen und Ihnen einen Breitbandzugang ermöglichen. Die digitale Infrastruktur LOGINEO ermöglicht Lehrkräften außerdem seit Jahresbeginn einen virtuellen Arbeitsraum. Das Programm NRW.BANK.Moderne Schule, eine lukrative Unterstützung für die Modernisierung von Schulen, wird seit 2014 mit inzwischen rund 150 Millionen Euro unterstützt. In Nordrhein-Westfalen gibt es zudem 53 regional zuständige Kompetenzteams, die Schulen mit Fortbildungen und Beratungsangeboten in der Medienkompetenz vor Ort unterstützen. Dazu zählt auch die staatliche Lehrerfortbildung, die über die Moderatorinnen und Moderatoren der regionalen Kompetenzteams erfolgt. Die Medienberatung NRW unterstützt im Rahmen der Initiative Medienpass NRW Schulen bei der strukturierten Förderung von Medienkompetenz im Fachunterricht und formuliert Konzepte für aktives und selbstständiges Lernen mit Medien im Unterricht. In Zusammenarbeit mit den Kommunalen Rechenzentren unterstützt die Medienberatung NRW außerdem den Ausbau von IT-Ausstattungen an Schulen.

In Zukunft wird es wichtig sein, diese guten Maßnahmen zu verstetigen, gute Pilotprojekte an den Schulen in die Fläche zu bringen und weitere wichtige Partner für den digitalen Bildungswandel zu gewinnen."