Anna im Landtag

Der Montag und der Dienstag waren sehr ruhige Tage, beide Tage arbeiteten wir im Büro in Köln. Am Montagmorgen befasste ich mich vor allem mit den Verteilerlisten, die überprüft und aufgestockt werden sollten. Mittags bekam ich mit, welche Aufgaben das Team neben der alltäglichen Arbeit so erwartet: das Telefon ging kaputt und so mussten wir uns schnell um ein neues kümmern.
Dienstags habe ich die spannende Aufgabe bekommen, für die Kölner SPD Landtagsabgeordneten einen Newsletter-Beitrag zum Lehrerausbildungsgesetz (LABG) zu schreiben. Ich musste mich zunächst einlesen, mir verschiedene Beiträge zu dem Thema anschauen und konnte dann loslegen.
Am Mittwoch war der erste Plenartag und mir fiel bei der Ankunft im Landtag auf, dass es ganz schön voll war im Gegensatz zu normalen Tagen. Morgens sollte ich als Erstes einen Antrag zum LABG lesen und formulieren, wie sich der Inhalt in einer Rede von Gabriele Hammelrath anhören könnte. Nachmittags habe ich mir dann von der Besuchertribüne aus zum ersten Mal ein paar Reden im Plenum angehört.
Auch der Donnerstag war ein Plenartag und als erstes habe ich mir die Rede von Frau Hammelrath angehört, weil diese leider erst sehr spät am vorherigen Tag war. Außerdem kümmerte ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit. Während ich alleine im Büro saß, habe ich das erste Mal ein Telefonat geführt, was für mich wirklich sehr aufregend war. Das hört sich erstmal nicht aufregend an, aber ich war ganz schön angespannt, ob ich auch alles richtig mache. Nachmittags habe ich mir dann noch einmal ein paar Reden im Plenum angehört. Ich finde es interessant, dass die Abgeordneten immer mit Herz bei der Sache sind und sich auch mal gegenseitig anmeckern.

Auch meine zweite Woche war wirklich spannend. Ich bekomme interessante Aufgaben, bei denen ich das Gefühl habe, meinen Teil beizutragen. Ich treffe viele neue Leute und konnte mich meiner Meinung nach jetzt schon gut ins Team einfügen. Das heißt, ich komme dann am Montag mit viel Motivation ins Büro zurück.