TH Köln: 280 Millionen Euro für Grundstücke und Ersatzneubauten auf dem Campus in Köln-Deutz

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:
Die Technische Hochschule Köln (TH Köln) bekommt neue Gebäude auf ihrem Campus Deutz. Mit der Unterzeichnung durch das Finanzministerium wurde die Hochschulbaumodernisierungsvereinbarung zwischen dem Land, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) und der TH Köln über den Ersatzneubau des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums (IWZ) geschlossen. Damit stellt das Land insgesamt rund 280 Millionen Euro bereit: mehr als 21 Millionen Euro für den Grunderwerb und mehr als 258 Millionen Euro für Bauinvestitionen.

„Die Unterzeichnung der Modernisierungsvereinbarung ist eine weitere gute Nachricht für den Forschungsstandort Köln, den das Land in den letzten zehn Jahren mit mehr als zwei Milliarden Euro unterstützt hat. So hat die TH Köln weitere Entwicklungsmöglichkeiten für innovative Forschung und gute Lehre am Campus Deutz“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Über den BLB NRW hat das Land drei für die Entwicklung des Geländes erforderliche Grundstücke von der Stadt und den Kölner Abfallwirtschaftsbetrieben erworben. Dadurch ergibt sich nunmehr ein größeres Grundstück, auf dem in voraussichtlich vier Bauabschnitten die Ersatzneubauten entstehen werden.

Das Modernisierungskonzept sieht vor, den Gebäudebestand weitest-gehend abzubrechen und in mehreren Bauphasen durch Neubauten zu ersetzen. Sobald das Budget aus der Hochschulbaumodernisierungsvereinbarung aufgezehrt ist, wird für die dann noch nicht umgesetzten IWZ-Ersatzneubauten eine Anschlussfinanzierung aufgesetzt. Die Einrichtungen der Hochschule ziehen nach und nach in die fertiggestellten Neubauten. Auch das Hochhaus wird nach dem Auszug der Hochschule abgerissen. Das dadurch frei werdende Grundstück wird dann als Baufeld für zusätzliche Flächen der TH Köln zur Verfügung stehen.

Bereits 2014 hat der BLB NRW gemeinsam mit der TH Köln und der Stadt Köln für das Projekt einen städtebaulichen Masterplan verabschiedet, dessen Grundlage ein städtebaulicher Wettbewerb war. Die architektonischen Wettbewerbsverfahren für die erste Bauphase werden bald starten.

Mit dem Vertragsschluss zum IWZ in Deutz startet das letzte Projekt aus dem 2009 vereinbarten Hochschulbaumodernisierungsprogramm.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.