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Woche der Demokratie: 100 Jahre Demokratie Erkämpfte Demokratie – Gefährdete Demokratie

Details

Datum:
7. November 2018
Zeit:
19:00
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Veranstaltungsort

Forum Volkshochschule, Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln

Anlässlich des 80. Jahrestags der Reichspogromnacht am 09.11.2018, den es zu Gedenken gilt, zur Feier des 100-jährigen Jahrestags des Frauenwahlrechts sowie des ebenfalls 100-jährigen Jahrestags der Novemberrevolution mit dem Sturz des Kaiserreiches, gibt es in diesem Jahr im Rahmen der Woche der Demokratie, eine Übersicht vieler Veranstaltungen, welche die Demokratie und das demokratische Zusammenleben fördern wollen.

 

Eine Veranstaltung innerhalb der Aktionswoche:

 

100 Jahre Demokratie

Erkämpfte Demokratie – Gefährdete Demokratie

100 Jahre Demokratie in Deutschland – eine Geschichte von Erfolgen, Niederlagen, Kämpfen und Gefahren

Vor 100 Jahren – im November 1918 – widersetzten sich Kieler Matrosen einem unsinnigem Befehl, lösten mit der Novemberrevolution den Sturz des Kaiserreiches aus. Arbeiter- und Soldatenräte schlugen die Bresche für die erste parlamentarische Republik in Deutschland – die Weimarer Republik, inklusive Frauenwahlrecht und erster Mitbestimmung in Betrieben.

Dieser demokratische und gesellschaftliche Aufbruch nahm allerdings 1933 mit der Machter­greifung der Nationalsozialisten ein jähes Ende. Am Ende der Zerschlagung von demokra­tischen Parteien, Gewerkschaften, Wahlrecht und Mitbestimmung standen nationalistisch und rassistisch begründeter Krieg, millionenfacher Tod und ein zerstörtes Deutsch­land.

Im Nachkriegsdeutschland entstand ein stabiler demokratischer Rechtsstaat, zu dessen Grund­bestand die Achtung der Menschen- und Bürgerrechte gehört. Doch diese demokratischen Errungenschaften stehen heute auf dem Spiel – die universelle Geltung der Menschrechte wird von rechten Kräften in Frage gestellt, Regierungen untergraben Rechtsstaatsprinzipien.

Es ist Zeit innezuhalten, Zwischenbilanz zu ziehen und Schlussfolgerungen zu treffen. Die Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung hatte großen Anteil an der Eroberung der Demokratie 1918/19. Sie hat ein großes Interesse am Erhalt, am Ausbau der Demokratie – im Staat, in der Gesellschaft, in den Betrieben.

Impuls:

  • Heribert Prantl, Jurist, Journalist, Autor

Diskussion:

  • Anja Weber, Vorsitzende DGB NRW
  • Dr. Anja Kruke, Leiterin des Archivs der sozialen Demokratie der Friedrich Ebert Stiftung
  • Prof. Dr. Michael Brie, Mitarbeiter des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa Luxemburg Stiftung
  • Dr. Witich Roßmann, DGB Vorsitzender Köln, Moderation

 

Eine Veranstaltung von DGB Köln, Hans Böckler Stiftung, Friedrich Ebert Stiftung, Rosa Luxemburg Stiftung, VHS Köln.