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Woche der Demokratie: Die „Reichskristallnacht“ im November 1938: Inszenierte Gewalt gegen Juden

Details

Datum:
7. November 2018
Zeit:
19:00
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Veranstaltungsort

EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln

Anlässlich des 80. Jahrestags der Reichspogromnacht am 09.11.2018, den es zu Gedenken gilt, zur Feier des 100-jährigen Jahrestags des Frauenwahlrechts sowie des ebenfalls 100-jährigen Jahrestags der Novemberrevolution mit dem Sturz des Kaiserreiches, gibt es in diesem Jahr im Rahmen der Woche der Demokratie, eine Übersicht vieler Veranstaltungen, welche die Demokratie und das demokratische Zusammenleben fördern wollen.

 

Eine Veranstaltung innerhalb der Aktionswoche:

 

Die „Reichskristallnacht“ im November 1938: Inszenierte Gewalt gegen Juden

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Benz

 

Vor 80 Jahren brach in der „Reichskristallnacht“ am 9. November 1938 offene Gewalt gegen Juden aus, staatlich inszeniert, verübt nicht nur von fanatischen Nationalsozialisten, sondern auch von ganz normalen Menschen, die zuvor freundliche Nachbarn und friedliche Mitbürger waren. Der Gewalt folgte die Beraubung und Entrechtung durch die Regierung, die NSDAP und eine willfährige Bürokratie.

Am 9. November 1938 änderte sich alles: Die Pogrome, staatlich inszeniert und von der Öffentlichkeit hingenommen, beendeten das für die Juden immer mühsame Zusammenleben mit der Mehrheit der Deutschen. Aus dem Antisemitismus, der seit 1933 Staatsdoktrin war, der die gesellschaftliche Diskriminierung der Juden begründete, wurde Verfolgung, die in Vernichtung mündete. Die „Reichskristallnacht“ war das Fanal für alles Künftige, nach der Diskriminierung begann im November 1938 der Holocaust.

 

Eintritt: 4,50 €, erm. 2 €

 

Eine Veranstaltung von NS-Dokumentationszentrum Köln